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Round 2 – Physikolympiade 2018 - Zum zweiten Mal in der Geschichte des Franziskanergymnasiums konnten wir eine Abordnung der besten Physikerinnen und Physiker unserer Schule zum landesweiten Wettbewerb schicken.

Im Kurs „Physikolympiade“, der am Franziskanergymnasium als Unverbindliche Übung geführt wird, können sich interessierte Schülerinnen und Schüler in die komplexesten Aufgaben der Physik vertiefen. Im heurigen Jahr nahm an diesem Kurs sogar ein Gast vom PORG Volders teil. Aufgrund der geringen Kurszahl in Tirol ist es möglich, dass auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Schulen den Kurs besuchen.
Am Ende des Kurses im April wird ein schulinterner Wettbewerb abgehalten, und die drei besten dieses Wettbewerbs dürfen am Landesfinale der Physikolympiade teilnehmen. Die drei besten im Landesfinale haben wiederum die Chance auf ein einwöchiges Trainingslager und kämpfen im Bundesfinale um fünf weitere heißbegehrte Plätze. Die Sieger im Bundesfinale erwerben ein Ticket für die internationale Physikolympiade, an der Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt teilnehmen.
Die zweite Runde am Franziskanergymnasium zeigte bereits deutlich, wie nachhaltig sich die Beschäftigung mit physikalischen Themen auswirkt. Zum einen wurden beim Kurswettbewerb erstaunlich hohe Punktezahlen erreicht, zum anderen verpassten die Teilnehmer am Landesfinale nur knapp die Medaillenränge.
Heuer konnten sich Mathias Mazagg (8b), Markus Schieferer (8b) und Johannes Angerer (7b) für den Wettbewerb qualifizieren und die Schule beim Landeswettbewerb vertreten.
Mit Stolz kann man auf diese Leistungen blicken, denn die Schüler traten auch gegen Kandidatinnen und Kandidaten an, die das Fach „Physikolympiade“ seit Jahren als Wahlpflichtfach wählen und besuchen können.
Dafür gab es natürlich auch eine Belohnung, so erhielten die ersten vier Sieger des internen Wettbewerbs Büchergutscheine im Wert von insgesamt 100 Euro.
Die Physikolympiade motiviert nicht nur zu Höchstleistungen in diesem Fachbereich, die Schülerinnen und Schüler erhalten zudem Diplome für die Teilnahme am KWB und LWB, die im Lebenslauf angeführt werden und unter anderem für eine Bewerbung an der ETH Zürich und anderen technischen Universitäten mit Zugangsbeschränkung von Vorteil sein können. So stellt die Physikolympiade ein Sprungbrett für eine Karriere im naturwissenschaftlichen Bereich beziehungsweise im Physikstudium dar und ist neben vielen anderen Schwerpunkten der Begabtenförderung eine weitere Möglichkeit, das volle Potenzial der Jugendlichen zur Entfaltung zu bringen.

Text und Fotos: Corinna Pieber
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 09:08 Uhr