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Klinik-Exkursion - Die SchülerInnen besuchten den Notfall- und OP-Bereich der Klinik Innsbruck.

In der „Kunde des Heilens“ laufen viele Wissenschaften zusammen. Aktuelle Erkenntnisse werden in kaum einem anderen Expertenbereich so schnell und sicher zur Anwendung gebracht wie in der Medizin. So sind auch die Mathematik und die Physik aus der „State of the Art“-Diagnostik und Therapie nicht wegzudenken. Mit besonderem Blick auf die Elemente dieser beiden Wissenschaften besuchten die Schülerinnen und Schüler der 7b den Hubschrauberlandeplatz am Dach des Chirurgie-Gebäudes, den sogenannten „Schockraum“, in dem Verletzte nach der Erstversorgung stabilisiert, diagnostiziert und für die weitere Behandlung vorbereitet werden, sowie die Unfall-Ambulanz und das besondere Highlight: einen Unfall-OP.
Dafür mussten sich alle „einschleusen“ und die Funktionskleidung anziehen: „Kein Haar darf mehr rausschauen!“ Dann durfte der sterile OP-Bereich betreten werden. Hier konnten die Möglichkeiten des OP-Tisches am eigenen Leib ausprobiert und mithilfe einen Laparoskops, einer Box und Haribo-Cola-Flascherl getestet werden, ob man als OperateurIn begabt ist. Auch die physikalische Funktionsweise des „Kauterisierens“ (mithilfe von Strom wird zugleich geschnitten und die Blutung durch Veröden gestoppt) konnte erkundet werden.
Alles wurde uns kompetent und sehr freundlich gezeigt und erklärt. Es war spürbar, wie spannend Medizin sein kann. Auch wie kollegial und entspannt es  in einem so professionellem Bereich sein kann, zeigten uns die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik. Dankeschön!

Text: Veronika Greil
Fotos: tirol kliniken / Brandtner
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Dezember 2017 um 16:56 Uhr